Nun fehlen nur noch die Flächen. Was gibt es zu tun? - Einbau der Servos - Einbau des Fahrwerks - Kabel verlegen - Lichter einbauen - Abdeckungen für die Lichter ausschneiden
Auch hier wurden die Servos mit MR30 Steckkontakten ausgestattet. Auf den Querrudern werden erneut Gabelhebel von Gabriel mit entsprechenden Kugelköpfen verwendet. Wie auch schon bei den Höhenrudern müssen hier die Ausschnitte in den Flächen und den Servodeckeln etwas vergrößert werden. Ruderseitig werden, wie auch schon zuvor bei den Höhenrudern, die originalen Kugelköpfe. Alle Gelenke wurden mit U-Scheiben gesichert. Die Landeklappenservos sind mit Aluminiumhebeln von Secraft ausgestattet. Die Hebellänge ist entsprechend gewählt, sodass bei maximalem Ausschlag an der Landeklappe das Anlenkgestänge mit dem Ruderhebel nahezu eine Linie bildet. So wird die Last auf das Servo auf ein Minimum reduziert und mechanisch in die Struktur des Fliegers geleitet. Hervorzuheben ist der absolut unproblematische Einbau der Servos. Die QR Servos werden auf dem von Werk integrierten Servoeinbaurahmen montiert. Die Landeklappenservos werden klassisch in den Spant montiert. Die Anlenkung ist hier innenliegend und somit schön clean. Die Landeklappenscharniere erlauben immensen Ausschlag. Die geschlitzte Ausführung vermindert dabei die Verwirbelung in Richtung Höhenruder.
Als Kabel werden die PE-BUS Kabel von Muldental Elektronik verwendet.
Click Connect Stecker in der 20 pin Variante stellen die elektrische Verbindung zum Rumpf da.
Sowohl das Fahrwerk als auch die Bremse wurden mit einem JST Stecker versehen, um einen eventuellen Ausbau für Wartungszwecke zu erleichtern. Die Ausschnitte in den Flächen passen perfekt in Verbindung mit dem sehr robusten JP Fahrwerk und mussten lediglich homöopathisch angepasst werden. Das ist die Definition von Plug & Play!
Die Unilight Lichter passen sehr gut werden mit Uhu Por gesichert. Für die Navi Lichter / Blitzer müssen Schlitze in Winglet und Fläche gefräst werden. Für die Landescheinwerfer bietet Final-Modellbau entsprechende Halterungen an, in die 3 Scheinwerfer von Unilight Perfekt integriert sind. Es muss lediglich die Anformung in der Fläche ausgefräst werden. Der Halter fungiert gleichfalls als Blende für einen cleanen Look und wird mit 4 Schrauben gesichert. Die Lichterkappen sind dem Bausatz enthalten und werden entsprechend den Anformungen der Flächen entsprechend ausgeschnitten. Diese können wahlweise mit Tesa oder Miniaturschrauben befestigt werden. Die Winglets haben eingebaute Magnete an der Schnittstelle zur Fläche. Die Fläche hat gegenüberliegend ebenfalls Magnete eingebaut. In Verbindung mit den Carbonstäben und ein wenig Angsttesa 😄 halten die Winglets Bomben fest.
Nächster Schritt: Höhenruder Auch hier wurden die Servos mit MR-30 Steckkontakten versehen. Die entsprechenden Gegenstücke wurden mit selbst gedruckten Einbaurahmen im Leitwerk montiert.
Wir haben uns für Gabelhebel von Gabriel entschieden. Die Öffnungen im Höhenleitwerk mussten leicht angepasst werden, damit die Servohebel genügend Freiraum haben. Die Anlenkgestänge habe ich aus einer 3mm Gewindestange angefertigt und anschließend mit einem Kohlerohr verstärkt. Servoseitig haben wir entsprechend den Gabelhebeln ebenfalls die Kugelköpfe von Gabriel verbaut. Ruderseitig haben wir die originalen Kugelköpfe verwendet.
etwas verspätet geht es weiter mit dem Baubericht. Nachdem Kay die Rümpfe fertiggestellt hat, lag es nun an mir die Flächen und Leitwerke in Angriff zu nehmen.
Angefangen habe ich damit, die Fahrwerke auseinander zu nehmen, zu reinigen und mit Locktite wieder zusammenzusetzen. Dabei wurde die Freigängigkeit geprüft und die tribologischen Kontakte wurden neu gefettet.
ich habe mich mal an einer Halterung für den Jeti Magnetic Switch versucht. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wenn Interesse an den CAD Daten oder dem gedruckten Halter besteht, könnt ihr mich gerne kontaktieren.
Fertigstellung Das RC Brett wurde fertiggestellt. Die Absperrhähne für die Spritversorgung sowie die Smokeanlage wurden platziert. Sämtliche Kabel sind angefertigt und verlegt worden. Die Smokepumpe, Empfänger und Akkus wurden verbaut. Das Akkubrett ist aufgrund des hohen Gewichtes verstärkt worden. Nach einigen Testflügen verbleibt nun rund 400g Trimmgewicht in der Nase.
Einbau der Turbine - JetCat P250 Pro S Die Turbine wurde mittels Laser ausgerichtet. Mit einem passenden Holzkeil wurde die Turbine zentrisch ausgerichtet. Mit einem Winkelbohrer von Proxxon wurden die entsprechenden Bohrungen ausgeführt. Mittels Einschlagmuttern und passenden Schrauben wird die Turbine verschraubt. Das Interface wird so verlegt, dass man dieses gut erreichen kann. Anschließend werden die Kabel verlegt, angeschlossen und mit Heißkleber gesichert. Außerdem wurde die Smokeanlage gefertigt, montiert und angeschlossen.
Das Sprit -und Smokesystem ist nun größtenteils fertiggestellt und für den Einbau der Turbine vorbereitet. Die Tanks haben mittels ausreichend Klettband ihren Weg in das Modell gefunden und sind bombenfest. Außerdem wurden alle Schläuche und Kabel final verlegt. Als nächstes wird dann die Weiche und die restliche Elektronik verbaut. Ihr dürft gespannt sein!
Es geht weiter mit dem Einbau der Sprit und Smokeanlagen. Beginnen werden wir mit dem Einbau der Tankventile. Zum Einsatz kommen hier selbstsperrende Schottventile von FESTO in den Größen 4 und 6mm. Die Smokeeinrichtung wird mit 4mm Schläuchen betrieben und die Spritvorrichtung mit 6mm. Zur Befestigung der Schottventile wurden jeweils zwei kleine CFK Platten zurechtgeschnitten, welche mittels M3er Inbusschrauben und Einschlagmuttern im vorderen Teil der J-10 verbaut werden. Bei der Verlegung der Schläuche ist darauf zu achten, diese möglichst spannungsfrei zu verlegen und vor ungewolltem Aufreiben an scharfen Kanten zu schützen. Hier kommen 6 und 4mm PUN-Schläuche ebenfalls von FESTO zum Einsatz. Nächstes mal geht es mit dem Einbau der Tanks und dessen Verschlauchung weiter. Bleibt dran!
So heute geht es um die Smoketanks. Es handelt sich dabei um 1500ml große Tanks von PilotRC, welche für unsere Zwecke etwas modifiziert wurden. Die originalen Schläuche wurden gegen Tygon-Schäuche getauscht und es wurde ein optimierter Überlaufschlauch verbaut, da die Tanks in unseren J10 überkopf montiert werden. Des Weiteren wurde ein Messingpendel anstelle des originalen Filterpendels verbaut, da das Smokeöl höherviskos ist und wir so sicherstellen wollen, dass die Pumpe anständig saugt. Nächstes Mal werden die Tanks dann in den J10 eingebaut, bis dahin dürft ihr gespannt sein!
Des Weiteren haben wir heute die Haupttanks von Richter Tanksysteme vorbereitet. Der 5,6l große Tank, bestehend aus einer qualitativ hochwertigen PET-Flasche und einem CNC gefertigten Aluminiumdeckel mit O-Ring als Dichtung, wird größtenteils vormontiert geliefert. Je nach Einbaulage im Modell kann man die Position des Überlaufschlauches selber auswählen. Die Messingrohre werden dann mit Loctite 603 (Welle-Nabe) eingeklebt und sind dementsprechend dicht! Das Pendel, ebenfalls von Richter, wird in der Länge so angepasst, dass es frei schwingt und sich nicht verklemmen kann. Das Pendel an sich besteht aus einem hochwertigen Filzfilter und Messinggewichten für eine perfekte Ausrichtung während des Fluges und für eine perfekte Spritversorgung des Hoppers/der Turbine. Zur Verwendung kommen hochwertige Tygon-Schläuche und Festoverbinder. Das Gewinde der PET-Flasche wird als zusätzliche Dichtfläche mit Teflonband eingewickelt, bevor der Tank verschlossen wird.
Heute wurden die Servohebel in den Flächen montiert, ausgerichtet und eingestellt. Ziel ist es, bei symmetrischem Servoweg symmetrische Ruderausschläge zu erzielen. Um das zu erreichen, „spielt“ man mit der Servomitte, den Gestängelängen und der Position des Servohorns. Nebenbei funktioniert dies mit den mitgelieferten Gestängen der J-10 wunderbar, da diese ein Rechts -und ein Linksgewinde besitzen. Somit kann man mit einem kleinen Schlüssel, der ebenfalls mitgeliefert wird, die Gestänge stufenlos und vor allem in montiertem Zustand einstellen. Erwähnenswert ist hierbei wie präzise die Flächen zueinander verglichen gefertigt sind und zusammen mit den präzisen Savöx Monster Servos ist das Einstellen ein echter Genuss und ist in wenigen Minuten erledigt.
Heute kamen die nächsten kleinen, essenziell wichtigen Bauteile für unsere Display Jets! Passend zu den Savöx Monster Servos vertrauen wir auf die Servohebel von „SECRAFT“! Höchste Aluminiumqualität, bei extremer Stabilität und Passgenauigkeit! Für die Anlenkung der Canards kommen Servoarme mit 12mm Lochabstand zum Einsatz. Für die Flächen werden Servoarme mit 32mm Lochabstand verwendet. Das Seitenruder wird über ein Servohorn mit 23mm Lochabstand abgelenkt und bei den beiden Servos für den Vektor haben wir uns für einen Lochabstand von 44mm entschieden.
Wir haben darauf geachtet möglichst viel Servoweg bei gewünschtem Ruderausschlag zu erreichen, um die volle Präzision und Stellkraft der Servos nutzen zu können.
In den nächsten Schritten werden die Anlenkungen so gut es geht mechanisch angepasst, um bei symmetrischem Servoweg dementsprechend symmetrische Ruderausschläge zu erzielen.
Extrem wichtig ist dies übrigens auch für die korrekte Funktion des Kreisels.
Bleibt gespannt, der nächste Post wird sich voraussichtlich auf die Anlenkung der Flächen beziehen!
Schritt 3 - Erstmontage des Motors -- Die originalen Abstandshülsen, welche beim Valach mitgeliefert werden, müssen von 27mm auf 18mm gekürzt werden. Mit diesem Maß stellt sich ein Spiel von ~5mm zwischen Haube und Spinnerplatte ein (kann ggfls. noch gekürzt werden).
Schritt 4 - Die Anlenkungshebel werden in das Seitenruder geklebt. Wichtig! Die Löcher zur Befestigung der Anlenkseile müssen exakt den gleichen Abstand zum Drehpunkt des SRs haben, damit Geometriefehler minimiert werden.
In diesem Thread wird der Bau einer Pilot-RC Pitts Bulldog in der 106" Variante dokumentiert. Hauptsächlich werde ich Bilder mit ein paar Kommentaren teilen und beschreiben wie ich was verbaue, optimiere und einstelle. Viel Spaß beim anschauen und durchlesen.